Gigapixel-Kunst

Der Wiener Fotograf Lukas Hüller hat sich der inszenierten Fotografie verschrieben. Er setzt sich intensiv mit Werten, Dingen und Themen auseinander und bannt sie auf ein einziges Bild. Wie das funktioniert? "Mit viel Akribie in der Vorbereitung, mit beherzten MitarbeiterInnen und mit unzähligen Stunden an Postproduktion", so der Foto-Künstler. All das ist notwenig, um eine Geschichte mit Aussage und ein aufwändiges Setting in ein einziges Bild zu integrieren.

Hüller kommt aus der künstlerischen Fotografie und ist von Hieronymus Bosch oder Peter Brueghel fasziniert, die Wimmelbild-Maler der Kunstgeschichte. Hüller stellte  "Die sieben Todsünden" fotografisch nach - als opulente Auseinandersetzung mit Werten und "Das Kinderspiel" - als intensive Beschäftigung mit den Lebensbedingungen von Kindern in verschiedenen Kulturen.

Im Jahre 2015 habe ich gemeinsam mit Lukas Hüller und Partner Hannes Seebacher sowie dem Team rund um "Child of play", ein Fotoprojekt zugunsten SOS-Kinderdorf umgesetzt: 500 SchülerInnen des Franziskanergymnasium in Hall erarbeiteten im Rahmen von Workshops Kulissen zum Thema Kinderrechte und studierten verschiedene Rollen ein. Entstanden ist ein großformatiges Bild und die Ausstellung "Das Recht ein Kind zu sein".

Fortsetzung der Zusammenarbeit
Anlässlich des diesjährigen Jubiläums der Firma Recheis inszenierten wir eine groß angelegte "Nudel-Party" am Firmengelände in Hall. 150 Mitarbeiter spielten mit und setzten alle wichtigen Themen und Anliegen der Firma um: Nudeln, Ess-Kultur, Sport, Kunst, Firmengeschichte und die guten Lebensmittel, die für ein gutes Leben wichtig sind. Das Bild ist noch nicht fertig, doch die Inszenierung am 24. Mai 2019 war ein voller Erfolg. Der erste, schöne Sommertag des Jahres war uns hold. 10 Stunden Foto-Shooting mit motivierten Recheis-MitarbeiterInnen haben gezeigt, wie man in vielen, kleinen Szenen ganze Geschichten erzählen kann ...

Making-of-Szenen: