Margaritha Wanitschek: DAS FLÜCHTIGE UND DAS BLEIBENDE

Foto: Wally Witsch

Bilder, Collagen und Objekte der Künstlerin Margaritha Wanitschek
WANN? Freitag, 20. März 2015 / 19 Uhr
WO? Museum Münze Hall / Burg Hasegg / 6060 Hall in Tirol

Eine Inszenierung aus Gedanken und Erinnerungen zur Kindheit: "Flüchtiges" nennt die Künstlerin Margaritha Wanitschek ihren Werkzyklus: "Ich kann mich nur sehr vage an bestimmtes in der Kindheit erinnern. Nebelverhangenes, flüchtige Farben, punktuelle Laute, lineares Fortschreiten in alle Ewigkeit". 
Codes zur Kindheit
Die Künstlerin entdeckt im Wort flüchtig eine Art von Dialektik: "Trotzdem ist die Kindheit allgegenwärtig. Meine Kindheit sitzt auf mir wie mein Name, bestimmt mit lauernder Bestimmtheit alles Weitere. Die Kindheit scheint ein sehr prägender Abschnitt im Leben zu sein, wahrscheinlich der prägendste. Man wird sozusagen codiert in der Kindheit. Decodierung unmöglich, denn immer wieder greife ich zurück auf die unbewusst gespeicherten, archivierten, eingebrannten Erlebnisse der Kindheit - die guten wie die schlechten, die bunten wie die eintönigen, die leisen, die lauten, die notwendigen, die entbehrlichen und noch viele andere. 

Kindheit und Natur
"Vor allem der Frühling ist eine Symbiose zur Kindheit, denn beides ist im Werden begriffen. Insbesondere auch das sinnliche Erleben: der Duft von Frühlingswiese, der Duft von Kamillentee", so die Erinnerungen und Assoziationen der Künstlerin. Die Vernissage ist am Tag des astronomischen Frühlingsanfangs, 20. März 2015. Zufällig und intuitiv gut gewählt, der Tag des beginnenden Wachstums und Aufbruchs. Der Tag soll eine kreative Auseinandersetzung mit der eigenen Kindheit eröffnen und ein Beitrag zur reflektierten Kindheit im Sinne von ubuntu sein.

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